Fundamente und Bodenplatten im Kreis Euskirchen.
Eine Bodenplatte im Kreis Euskirchen führen wir vom Aushub bis zur Betonage mit eigenen Kolonnen aus — einschließlich Frostschürze, Sauberkeitsschicht, Dämmung, Bewehrung und der Anschlüsse, die durch die Platte geführt werden.
Die Bodenplatte ist die Position, an der sich später entscheidet, ob der Rohbau glatt läuft. Stimmt die Höhe nicht, verschiebt sich jede Schicht darüber. Sitzt ein Leerrohr falsch, wird es aufgestemmt. Ist das Planum ungleichmäßig verdichtet, arbeitet die Platte.
Genau deshalb führen wir Erdarbeiten und Betonage nicht getrennt aus. Wer das Planum herstellt, betoniert auch darauf — und trägt damit die Verantwortung für beides.
Was dazugehört.
Aushub und Planum
Oberboden abtragen, auf Gründungstiefe ausheben, Aushub trennen und abfahren. Anschließend Tragschicht einbauen und lagenweise verdichten.
Frostschürze
Umlaufend bis unter die Frosttiefe geführt, in unseren Breiten rund 80 Zentimeter. Sie verhindert, dass gefrierender Boden die Platte am Rand anhebt.
Sauberkeitsschicht und Dämmung
Magerbeton als ebene Arbeitsfläche, darauf Perimeterdämmung und Feuchtigkeitssperre nach Vorgabe des Energienachweises.
Anschlüsse
Kanal, Wasser, Strom und Leerrohre werden vor der Betonage eingemessen und eingebaut. Nachträglich ist jede dieser Durchführungen eine Bohrung durch tragenden Beton.
Bewehrung
Matten und Zulagen nach Bewehrungsplan des Tragwerksplaners, mit Abstandhaltern in der vorgeschriebenen Lage. Vor der Betonage steht die Bewehrungsabnahme.
Betonage und Nachbehandlung
Einbringen per Pumpe, Verdichten, Abziehen und Glätten. Danach Nachbehandlung, damit die Oberfläche nicht zu schnell austrocknet und reißt.
Was den Preis bestimmt.
Ohne Ortstermin ist jede Zahl geraten. Diese sechs Größen nehmen wir dort auf — danach rechnet das Angebot mit festen Mengen.
Fläche und Stärke der Platte ergeben sich aus Grundriss und Statik. Die Tragfähigkeit des Baugrunds entscheidet, wie viel Bewehrung nötig ist und ob der Boden ausgetauscht werden muss. Aushubmenge und Entsorgung sind die Position mit der größten Schwankungsbreite: Belasteter Boden kostet ein Vielfaches von unbelastetem.
Frostschürze und Dämmung folgen aus Frosttiefe und Energienachweis. Die Zugänglichkeit schließlich wird am häufigsten unterschätzt — ob Fahrmischer und Betonpumpe direkt an die Baustelle kommen oder ob über eine lange Strecke gepumpt werden muss, verändert den Preis spürbar.
Nachträge vereinbaren wir schriftlich, bevor die Leistung ausgeführt wird. Was beim Ortstermin nicht sichtbar war — etwa eine alte Fundamentplatte unter dem Oberboden — besprechen wir, sobald sie auftaucht, und nicht erst in der Schlussrechnung.
Was Bauherren zur Bodenplatte fragen.
Braucht man ein Bodengutachten?
Vorgeschrieben ist es nicht in jedem Fall, sinnvoll fast immer. Es sagt, wie tragfähig der Untergrund ist und wo Grund- oder Schichtenwasser steht. Ohne diese Angaben muss der Tragwerksplaner auf der sicheren Seite rechnen — die Platte wird dicker, die Bewehrung teurer. Das Gutachten kostet meist weniger als die Zuschläge, die es erspart.
Wann kann weitergebaut werden?
Üblicherweise beginnt das Mauerwerk nach etwa einer Woche. Ihre volle Festigkeit erreicht die Platte nach 28 Tagen. Entscheidend sind die ersten Tage: Bei Sonne und Wind muss die Oberfläche feucht gehalten werden, sonst reißt sie.
Bodenplatte oder Keller?
Die Bodenplatte ist in der Herstellung deutlich günstiger — Aushub, Verbau, Kellerwände und deren Abdichtung entfallen. Sie schafft aber keinen nutzbaren Raum. Wer die Fläche später doch braucht, zahlt für Anbau oder Aufstockung mehr, als der Keller gekostet hätte. Bei hohem Grundwasserstand kann der Keller so aufwendig werden, dass sich die Frage von selbst beantwortet.
Arbeiten Sie auch im Winter?
Ja, mit den üblichen Maßnahmen. Bei anhaltendem Dauerfrost oder Starkregen stimmen wir die Unterbrechung vorher mit Ihnen ab, statt sie hinterher abzurechnen. Eine im Winter fertige Bodenplatte verschafft im Frühjahr oft den entscheidenden Vorlauf.
Was davor und danach kommt.
Die Bodenplatte steht in der Mitte der Bauabfolge. Davor liegen Erdarbeiten und Aushub sowie der Kanal- und Rohrleitungsbau, denn die Hausanschlüsse werden durch die Platte geführt. Danach folgt der Rohbau.
Alle drei Schritte führen wir selbst aus — das ist der Grund, warum die Höhen zusammenpassen und niemand auf einen anderen zeigt. Ausgeführte Bauvorhaben ansehen.
Bodenplatte geplant?
Ort, Fläche und gewünschter Zeitraum genügen für den Anfang. Alles Weitere nehmen wir beim Ortstermin auf.